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Wir sind hier: Rund um Bürger > Illustrationen Heloise an Abelard - Macbeth

Illustrationen zu Bürgers Werk - geordnet nach Werken
Leonore (Anonym bis Boulanger) * Lenore (Chodowiecki bis Moreau) * Lenore (Neureuther bie Rochussen) * Lenore (Ruhl bis Zwecker) * Adeline * An die Menschengesichter * Das Dörfchen * Das Lied vom braven Mann * Das Lied von TreueDas Mädel das ich meine * Der Bruder Graurock und die Pilgerin * Der Hund aus der Pfennigschenke * Der Kaiser und der Abt * Der Ritter und sein Liebchen * Der Raubgraf * Der wilde Jäger * Der wohlgesinnte Liebhaber * Des Pfarrers Tochter von Taubenhain * Des Schäfers Liebeswerbung * Die beiden Liebenden * Die Entführung * Die Königin von Golkonde * Die Kuh * Die Nachtfeier der Venus * Die Umarmung * Die Unvergleichliche * Die Weiber von Weinsberg * Frau Schnips * Für wen, du gutes deutsches Volk * Graf Walter * Heloise an Abelard * Homers Ilias * Hummellied
* Lenardo und Blandine * Liebeszauber * Macbeth * Mamsell La Regle * Männerkeuschheit * Nachruf an Friederiken * Naturrecht * Neue weltliche hochteutsche Reime * Notgedrungene Epistel * Ossian * Robert * Sanct Stephan * Schwanenlied  * Sinnesänderung * Ständchen * Straflied * Trautel * Untreue über Alles * Veit Ehrenwort * Münchhausen * Hinweis auf weitere Illustrationen

 

Heloise an Abelard von Catel/Watson. In: ALOISA TO ABELARD. BY ALEXANDER POPE, Esq.
                    HELOISE AN ABELARD. NACH POPE FREY ÜBERSETZT, VON GOTTFRIED AUGUST BÜRGER:
                    ZÜRICH, 1803. BEY ORELL, FÜSSLI UND COMPAGNIE: mit vier Kupferstichen
                    (Francis Catel del! Caroline Watson, Engraver to Her Majesty,sculp!)’
                    (Sammlung Helmut Scherer)

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    Zeilen 1-12:
    Hier im Schauer tiefer Todtenstille,
    Wo die Himmelstochter Andacht wohnt,
    Und Melancholie in schwarzer Hülle
    Sinnig mit gesenktem Haupte thront,
    Was will hier entflammter Triebe Hader
    In der gottgeweihten Jungfrau Brust?
    Warum glüht ihr noch in jeder Ader
    Rückerinnerung entflohner Lust? -
    Immer noch zu Liebe hingerissen,
    Immer noch durch dich, mein Abelard,
    Muss ich den geliebten Namen küssen,
    Welcher mir so unvergesslich ward.
     
   
Zeilen 25-29:
    Mitleidlose Mauern, zwischen denen
    Sich die Buße langsam selbst entseelt!
    Harte Quadern, oft benetzt von Thränen,
    Und von wunden Knien ausgehöhlt!
    Felsengrotten, tief in Dorn verborgen!

     

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    Zeilen 49-52:
    Kaum entfalt´ ich deinen Brief mit Beben,
    So durchbohrt das Herz mir, wie ein Schwert,
    Jener Name, traurig meinem Leben,
    Dennoch ewig meiner Seele werth;
    Jener Name, meines Friedens Klippe,
    Abgestorbner Freude Monument,
    Den der Büßerinn verblühte Lippe
    Nimmer ohne Thrän´ und Seufzer nennt. -
      
   
Zeilen 101-108:
    Mann, du weißt, wie schuldlos ich entbrannte,
    Als, besorgt vor jungfräulicher Scham,
    Deine Liebe, die sich Freundschaft nannte
    Leise mich zu überflügeln kam.
    Nicht als Einen von der Erde Söhnen,
    Nein, als Erster aus der Engel Schar,
    Als das Urbild des Unendlichschönen
    Stellte dich die Phantasie mir dar.

     
 

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Homers Ilias. Erster Gesang von V. Kininger, gestochen von Cl. Kohl. In: Bürger's sämmtliche Schriften. Vierter Band. Wien bey Jos. Funk. 1798 (Sammlung Klaus Damert)

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Hummellied von Franz von Bayros. In: Venus-Rosenkränzlein ; Für d. galante Welt gedr. zu Cythere im Jahre, da gut zu lieben war. Alfred Semerau. Privatdruck 1907

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Lenardo und Blandine von Anonym. In: Gottfried August Bürger’s Gedichte. Wien, bei Anton Pichler. 1812.

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Lenardo und Blandine von J.F. von Goez. In: Lenardo und Blandine, ein Melodram nach BÜRGER. In 160 leidenschaftlichen Entwürfen erfunden und auf Kupfer gezeichnet von JOSEPH FRANZ VON GOETZ 1783. Faksimile aus Andy's Early Comics Archive
Hier eine kleine Auswahl der Illustrationen, der vollständige Titel hier.

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Lenardo und Blandine
von Carl von Heideck.
Wiedergabe ermöglicht durch eine Spende von Dr. med. Karl Kreikenbaum (Northeim) und Helmut Scherer (Berlin). Foto: Volker-H. Schneider.

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Lenardo und Blandine von Cl.Kohl. In: Gedichte von Gottfried August Bürger. Schrämbl Wien MDCCLXXXIX
                               (Sammlung Helmut Scherer)
 

Gottfried August Bürger, Lenardo und Blandine,Clemens Kohl


Lenardo und Blandine von Cl.Kohl. In: Romanzen und Balladen der Deutschen gesammelt von Carl Friedr. Waitz. Zweyter Band. Altenburg und Erfurt. 1800                               

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Lenardo und Blandine von Franz Kolbrand. In: G.A.Bürger Balladen, Hg. Erich Ebstein 1920. (Sammlung Klaus Damert)
 

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  Strophen 7-8:

  “Nimm hin für die Mühe! der Apfel sey dein!
  Das Leckere wuchs nicht für Prinzen allein.
  Er ist ja so lieblich von außen zu sehn;
  Will wünschen, was d´rin ist, sey zehnmal so schön.”

  Und als sich der Liebling gestohlen nach Haus,
  Da zog er, o Wunder! ein Blättchen heraus.
  Das Blättchen im Apfel saß heimlich und tief;
  D´rauf stand gar traulich geschrieben ein Brief:

 

 

 

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   Strophe 26-27:

   Wild raffte der Fürst von Burgund sich empor:
   “Das leugst du, Verräther, das leugst du mir vor!
   Dein Blut mir´s entgelte! das trinke Burgung!
   Wofern mich belogen dein giftiger Mund.” -

   “Hier stell´ ich, o Alter, zum Pfande mich dar.
   Auf! eile! so findet´s dein Auge noch wahr.
   Mein Blut dir´s entgelte! das trinke Burgund!
   Wofern dich belogen mein redlicher Mund.”

   Da rannte der Alte mit blinkendem Dolch.
   Ihm nach kroch der verrätherische Molch,
   Und wies ihn, durch Dornen und Nessel und Stein,
   Stracks in den zertrümmerten Keller hinein.

 

 

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  Strophen 41-42:

  “O süße Prinzessin, noch zag´ ich so sehr!
  Mir ahndet´s im Herzen, mir ahndet´s, wie schwer!
  Die Bande zerreißen; der Treuring zerbricht,
  Worüber der Himmel den Segen nicht spricht.

  Und wenn es der König, oh! wenn er´s erfährt,
  So triefet mein Leben am blutigen Schwert;
  So mußt du dein Leben, verriegelt allein,
  Tief unter dem Thurm im Gewölbe verschrey´n.” -

 

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   Strophen 53-55:

   Hui! sprangen die Beyden vom Winkel herbey,
   Und bohrten ihn nieder mit dumpfem Geschrey:
   “Da! hast du gefrey´t um den Thron von Burgund,
   Da hast du die Mitgift! da hast du sie, Hund!” -

   “O Jesu Maria! Erbarme dich mein!” -
   D´rauf hüllte sein brechendes Auge sich ein.
   Ohne Beicht´, ohne Nachtmahl, ohn´ Ansolution,
   Flog seine verzagende Seele davon.

   Der Prinz von Hispania, schäumend vor Wuth,
   Zerhieb ihm den Busen mit knirschendem Muth:
   “Weis her mir dein Herzchen! Ach! pocht ja so sehr! -
  Hast lieb gehabt, Herzchen? Hab´s Morgen Nacht mehr!”

 

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   Strophen 79-82:

   Und als auch herbey der Verräther mit sprang,
   Ergrimmte der Alte: “Das hab´ ich dir Dank! -
   Dein Blut mir´s entgelte! das trinke Burgund!
   Weil das mir gerathen dein giftiger Mund.

   Ihr Herzblut verklagt dich vor Gottes Gericht,
   Das dir dein blutiges Urthel schon spricht.”
   Rasch zuckte der Alte den blinkenden Dolch,
   Und bohrte danieder den spanischen Molch.

   “Lenardo, du Armer! Blandine, mein Kind! -
   O heiliger Himmel! Verzeih´ mir die Sünd´!
   Verklaget nicht mich auch vor Gottes Gericht!
   Ich bin ja - bin Vater! - Verklaget mich nicht!” -

   So weinte der König, so reut´ ihn zu spat,
   Schwer reut´ ihn die himmelanschreyende That.
   D´rauf wurde bereitet ein silberner Sarg,
   Worein er die Leichen der Liebenden barg.


Lenardo und Blandine von Georg Emanuel Opiz. In: Urania 1829. (Sammlung Heinrich Tuitje)

        Eine zeitgenössische Kritik zu den Illustrationen von G.E. Opiz von 1828.

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Lenardo und Blandine von Wilhelm Volkhart.

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Lenardo und Blandine von Weinrauch. In: Gedichte von Gottfried August Bürger, Wien und Prag bey Franz Haas 1796 (Sammlung Klaus Damert)

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Liebeszauber von G. Opiz, gestochen von J. Stöber. In: Urania. Taschenbuch auf das Jahr 1830. (Sammlung Heinrich Tuitje)

        Eine zeitgenössische Kritik zu den Illustrationen von G.E. Opiz von 1828.

    Strophen 7-8:

    Schelmenauge, Schelmenmund,
    Sieh’ mich an und thu mirs kund;
    He! Warum bist du die Meine,
    Du allein und anders keine?
    Sieh’ mich an und thu mirs kund,
    Schelmenauge, Schelmenmund!

    Sinnig forsch ich auf und ab;
    Was so ganz dir hin mich gab?
    Ha! Durch nichts mich so zu zwingen,
    Geht nicht zu mit rechten Dingen.
    Zaubermädel auf und ab,
    Sprich, wo ist dein Zauberstab?

 


Liebeszauber von Anonym. In: Specimens OF THE GERMAN LYRIC POETS:CONSISTING OF TRANSLATION IN VERSE, FROM THE WORKS OF BÜRGER, GOETHE, KLOPSTOCK, SCHILLER, &c. London 1822.

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Macbeth von Daniel Chodowiecki. In: Macbeth ein Schauspiel in fünf Aufzügen nach Shakespeare. Seinem unvergeßlichen Freunde Johann Erich Biester in Berlin gewidmet von G.A. Bürger 1783 mit 12 Kupfern , aus der Faksimile-Ausgabe von Trowitzsch & Sohn 1923 (Sammlung Helmut Scherer, das vollständige Werk in der ONLINE-BIBLIOTHEK)
 


Macbeth von V. Kininger, gestochen von Cl. Kohl. In Bürger's sämmtliche Schriften. V. Theil. Wien bey Jos. Funk. 1799 (Sammlung Klaus Damert)

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Macbeth von Anonym. In: Bürger's sämmtliche Schriften (Hg. Karl Reinhard) Vierter Band, Vermischte Schriften. Zweiter Theil. Göttingen 1802. Digitalisiert von Google

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“Schwache Seele! Mir die Dolche!”


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